13. November 2002, 16:00 Uhr
Vortrag von Barbara Neuwirth: "Blumen der Peripherie: Literatur von Frauen oder
Frauenliteratur in Österreich aus der Sicht einer Produzentin" im Rahmen des
dreitägigen Symposions:
"Reflexionen Autorinnen und
Autoren über österreichische Literatur nach 1945"
der Österreichischen Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
Das gesamte Programm des dreitägiges Symposion vom 12. bis zum 14. 11. 2002:
Jede Autorin und jeder Autor hat ihre/seine eigene, persönliche
"Literaturgeschichte". In den Werken der Schreibenden prägen diese privaten
Bezüge das literarische Leben der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg mit. Nicht immer werden
solche "Beziehungen", egal ob es sich dabei um Verneigungen oder um
Abgrenzungen, um Bewunderung oder Ablehnung handelt, durch Ausformulierung im Rahmen eines
Essays oder Vortrags greifbar. Das Symposion soll die Blicke von Schreibenden auf das Werk
oder das Leben von Kolleginnen und Kollegen vorstellen, die Literatur der Nachkriegszeit
damit neu oder einfach aus einem anderen Blickwinkel bewerten und Zusammenhänge
herstellen, die dem bestehenden, von Literaturwissenschaftlern formulierten Kanon durchaus
widersprechen können.
12. 11.
14.00 Franz Josef CZERNIN: Zu Adalbert Stifters Wittiko
14.45 Ferdinand SCHMATZ: Wiener, Jandl, Mayröcker, Priessnitz und andere Gruppen
15.30 Pause
16.00 O. P. ZIER: Kunstwirklichkeit oder Region in der Literatur - Literatur in der Region
16.45 Ulrike LÄNGLE: Felder - Ludwig - Riccabona: 100 Jahre Literatur am Rande
Österreichs und der Welt
17.30 Evelyn SCHLAG: ,Vierfach nach unten geht des Himmels Richtung.' Über Christine
Lavants Radikalität
18.15 Pause
19.00 NIRGENDS MEIN BILD! Peter Turrini und Andrea Eckert lesen Christine Lavant
13. 11.
14.00 Alfred KOLLERITSCH: Die Grazer Gruppe
14.45 Herbert J. WIMMER: AM SCHREIBEN BLEIBEN - nachhaltig offene vernetz-werke
österreichischer literatur
15.30 Pause
16.00 Barbara NEUWIRTH: Blumen der Peripherie: Literatur von Frauen oder Frauenliteratur
in Österreich aus der Sicht einer Produzentin
16.45 Silke ROSENBÜCHLER: Österreich. Literatur. Science Fiction
17.30 Pause
18.00 Peter MARGINTER: Bildermeier und der Umgang mit Randerscheinungen
18.45 Michael GUTTENBRUNNER: Attacken
14. 11.
14.00 Milo DOR: Der Fall Reinhard Federmann
14.45 Kurt KLINGER: Das Vetorecht der Dichtung - Veto ohne Macht. Am Beispiel Fritz
Hochwälders
15.30 Pause
16.00 Elisabeth REICHART: Wir können nicht groß genug von uns denken
16.45 Franz SCHUH: THOMAS BERNHARD, EIN ALTER MEISTER. Über das Konservative und das
Revolutionäre.
17.30 Pause
18.00 Robert SCHINDEL: Die zwei Leben des Paul Celan
18.45 Heidi PATAKI: Ohrfeigen für den guten Geschmack. Über die ästhetische und soziale
Wirkung von Ernst Jandls Dichtung
19.30 Friederike MAYRÖCKER liest: Ernst Jandl und seine Götterpflicht |